Wieviel Zucker vertragen wir in unserem Blut?

Die meisten nennen viel zu hohe Werte. Die Realität sieht so aus: 1 Teelöffel Zucker! Sobald die Zucker-Dosis im Blut über ca. 100 mg/dl steigt, tritt die Bauchspeicheldrüse in Aktion und schickt das Hormon Insulin zur Arbeit. Insulin ist ein Speicherhormon. Einerseits ist es bemüht den überschüssigen Zucker aus der Blutbahn in Muskeln, bzw. Leber zu transportieren (Glykogenspeicher) andernseits speichert es all den Zucker, der im Glykogenspeicher nicht mehr Platz hat als Fett.

Dazu ein Videobeitrag: Hier Klicken

Blutwerte – gut zu wissen

Glukosewerte (Vene/nüchtern)

  • Normal:  unter 100 mg/dl (unter 5.6 mmol/l)
  • Verdacht: 100 bis 125 mg/dl ( 5,6 bis 6,9 mmol/l)
  • Diabetes:  ab 126 mg/dl ( ab 7,0 mmol/l )

Wir konsumieren zuviel Zucker und zuviel raffinierte Kohlenhydrate

Nicht Fette, sondern die raffinierten Kohlenhydrate sind der Primärfeind der Gesundheit. Durch den viel zu hohen Kohlenhydratkonsum enstehen die verschiedensten chronischen Zivilisationskrankheiten.

Wer die Augen hat, um zu sehen und den Verstand, um zu verstehen, der erkennt die Sackgasse, in die uns die Empfehlungen der Vergangenheit (und leider immer noch) geführt haben.

Noch immer raten etablierte Ernährungsapostel zu einem > 50%igen Kohlenhydrateanteil in der Nahrung, bei 20% Eiweiss und nur 30% Fett. Noch schlimmer, sie würdigen die fast fettfreie (vorallem gesättigte Fette) Kost als erstrebenswertes Ziel.

Sind alle Kohlenhydraten schlecht?

Diese Kohlenhydrate gilt es stark zu reduzieren:

  • Süssigkeiten
  • Gebäck
  • Brotwaren
  • Crackers
  • Teigwaren
  • Reis
  • Kartoffeln
  • Süssgetränke (Limondaden, Energy Drinks, Sportgetränke, IceTea etc.)
  • Fruchtsäfte
  • Alkohol (vorallem Bier)

Diese Kohlenhydrate können Sie bedenkenlos konsumieren

  • Gemüse (vorallem alles was über dem Boden wächst)
  • Salate
  • Früchte: voralllem Beeren (1-2 Handvoll pro Tag) und einheimische Produkte; vorzugsweise Bioqualität.

Gründe für Übergewicht

  • In den meisten Fällen ein zu hoher Konsum von Zucker und raffinierten Kohlenhydraten
  • Die Konsumation von ungesunden Fetten (billige Pflanzenöle, Frittiertes, Junkfood etc.) und eben zuviel Kohlenhydrate macht die Situation noch schlimmer
  • Wenn wir zuviel Kohlenhydrate essen, zirkuliert permanent Insulin in unserem Körper (kann auch zu Insulinresistenz führen), da dieser laufend den Zuckerüberschuss aus dem Blut abtransportieren muss.
  • Insulin ist ein fettaufbauendes Hormon. Solange dieses Hormon dominiert nehmen wir nicht ab
  • Der unausgeglichene Blutzuckerspiegel (Hochs und Tiefs) führt zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit etc., die mit Heisshungerattacken kompensiert werden. Ein Teufelskreis!

Fazit

Wir empfehlen eine nährstoffreiche Vollwertkost basierend auf:

  • einer Reduktion/Verminderung der raffinierten Kohlenhydraten
  • einer kompensatorischen Konsumation von gesunden Fetten
  • einem moderaten Eiweisskonsum (ca. 1-1.5 Gramm/Kilo Körpergewicht)

In unserer Rezepte-Datenbank finden Sie unter den Suchbegriff „Low carb“ genüssliche, gesunde und vor allem sättigende Rezeptideen.

Keep it up!

Ihr Youdowell Team

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Die oben aufgeführten Ratschläge entsprechen weder einer medizinische Beratung noch beschreiben sie eine medizinische Diagnose, bzw. Behandlungsmethode. Jede Information, die Sie auf Youdowell’s oder db.coach’s Website, Videos, Blog-Posts und sonstigen Unterlagen finden sind lediglich Anregungen für Sie und eventuell für Ihren Gesundheits-Experten. Die von Youdowell und db.coach zur Verfügung gestellten Ideen, Informationen und Anregungen gelten nicht als Ersatz für eine medizinische Beratung/Pflege und Sie sollten die Informationen nicht anstelle einer Arztkonsultation vorziehen, oder über den Rat von Gesundheitsmedizinischen Experten stellen. Youdowell AG ist nicht haftbar für die zur Verfügung gestellten Ideen, Inhalte und Anregungen.

Referenzen:

  • New York Times: May 26, 2009 by Gary Taubes. http://encoreboomer.com/pdfs/is_sugar_toxic_nytimes_13_apr_2011.pdf
  • ProQuest. Saturated Fatty Acid and Sugar; How Much Is Too Much for Health? A Scientific Statement of the International College of Nutrition. https://search.proquest.com/openview/87dbebfada219aa2fb780b17cac553cf/1?pq-origsite=gscholar&cbl=2034815

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